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Denon DN-X1500 - Der ausfühliche Test
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BeitragVerfasst am: Mi 04-08-2004, 17:04    Titel: Denon DN-X1500 - Der ausfühliche Test Antworten mit Zitat

Der ausführliche Mixertest des DENON DN-X1500 inklusive des ersten Software Updates



Dummerweise funktioniert euer PIC import nicht (hab mehrere Adresse probiert).

UVP: EUR 999,-
Straßenpreis Juli 2004 (Deutschland): EUR 820,- bis 870,-

Internetadressen

Hersteller: www.denon.de www.usa.denon.com www.d-mpro.eu.com
Foren (Ansprechpartner Silvio Zeppieri alias „DENON“): www.dn-s5000.com www.dn-x1500.com www.denondjforums.com
Vergleich mit DJM-600: www.ronny-judek.de/danny
Software Updates: Siehe Abschnitt unten

Diesen Test schreibe ich zum Einen aus eigenem Interesse und zum Anderen auf die Nachfrage einiger Leute aus dem Equipment/Mixery Forum hin, welche gern ausfühlicheres lesen möchten, als das bisher gelesene.
Das wahrscheinlich Wichtigste ist dabei der Vergleich zum Pioneer DJM-600, welchen ich aus der technischen Perspektive in Tabellenform veröffentlicht habe. Darin sind alle Funktionen gelistet und mittels farblicher Kodierung kann man schnell ersehen, worin die Vorteile/Nachteile beider Mixer gegeneinander liegen. Die Tabelle findet Ihr unter www.ronny-judek.de/danny
Falls Ihr noch irgendeine technische Information vermissen solltet oder etwas am Pioneer Mischer fehlinterpretiert sein sollte (da ich diesen nicht besitze), schreibt mir einfach eine persönliche Nachricht hier im Forum mittels der entsprechenden Funktion.


Gliederung:

  • Marktgeschichtlicher Hintergrund
  • Auf den ersten Blick
  • Ein- und Ausgänge/Hinterseite
  • Bedienoberfläche
  • Power On
  • Effekte
  • Sampler
  • Die Presets
  • Update via USB
  • Was gibt’s sonst noch?
  • Pro/Contra
  • Fazit

Marktgeschichtlicher Hintergrund

Denon ist seit 1991 auf dem DJ-Equipment-Markt tätig und auf die Digitalschiene spezialisiert. Mit ihren Doppel-CD-Playern waren sie DER Standard schlechthin in Clubs und Discos. Jedoch wich der Marktanteil in letzter Zeit dahin: zum Einen verursacht vom Hauptkonkurrenten Pioneer, der moderne Doppel-CD-Player und die ersten DJ CD Turntables (CDJ-1000) mit großen Jogwheel und hochwertiger Scratchfunktion auf den Markt brachte. Des weiteren sank der Ruf Denons aufgrund von Problemen mit den CD Laufwerken, die bei anderen Marken quantitativ geringer ausfielen. Drittens war eine gut finanzierte Werbe- und Sponsoringkampagne seitens Pioneer im Spiel.
Also machte man sich bei Denon auf, technischen Vorsprung zu erreichen und brachte 2002 das High-End-Doppellaufwerk DN-D9000 heraus (mit den selben Funktionen wie der DN-S5000). Anfang 2003 folgten der DN-S5000 (erster Single-CD-Player mit aktivem Teller), der kleine DN-D4000 und Mitte 2003 Der kleine Single-Bruder DN-S3000. Fast wurde es übersehen: Denon hatte auch 2 DJ Mixer im Programm, die jedoch wie ihre 2 Turntables nie den Durchbruch schafften und keine Konkurrenz für Pioneer waren.
Man wollte also zum Ersten den eigenen Mixern Nachfolger schaffen, zum Zweiten den Disco-Standards DJM-500/600 das Wasser abgraben und als Drittes einen idealen Spielpartner für die DN-S Laufwerke haben.


Auf den ersten Blick

Er sieht dem Pioneer DJM nicht ohne Grund in Abmessungen und Layout ziemlich ähnlich. Es war genial einfach – einfach genial aufgebaut, ergonomisch, einfach zu begreifen und hat sich mit seinen Allroundtalenten einen guten Ruf gemacht und weltweit etabliert. Warum sich also die Mühe machen und um jeden Preis das Rad neu erfinden wollen?

Daher lauten die Eckdaten des Konzepts wie die des Pioneer DJM-Mischpults:

- DJ Clubmischpult mit 4 Kanälen + Mikrofonsektion (alles mit Gain und 3-Band-Equalizer)
- Diverse Ein- und Ausgänge
- Frei zuweisbare Effektsektion mit Sampler (8 Sekunden), sowie externer Effektweg

Damit wären aber auch schon alle Gemeinsamkeiten genannt.


Ein- und Ausgänge/Hinterseite

Das Mischpult besitzt 8 gewöhnliche Stereo-Line-Eingänge (Cinch), von denen 3 wahlweise auf Phono schaltbar sind. 2 Mikrofoneingänge (1. Combo Klinke/XLR symmetrisch, 2. Klinke symmetrisch) fehlen genausowenig wie 3 unterschiedliche Ausgänge: Master in Cinch und XLR, Booth als Cinch und Record (mit festem Pegel). Die Boni sind 4 Faderstart-Ausgänge in Miniklinke (für Kanäle 2,4,6,Cool, 4 Mono-Klinkenports für Ein- und Ausgänge zu externen Effektgeräten, 1 Digitalausgang als Coax (wie Record fester Pegel) und ein USB Port zum aktualisieren der Software und Erweiterung. Mittels einer Trim-Schraube kann der Master-Ausgangspegel nachjustiert werden (ablesbar an der Master-LED). Zu guter letzt kann man mittels eines Schalters den Master als Mono schalten


Bedienoberfläche

Der X1500 ist für den Betrachter zuerst ein wenig optischer Overkill, da die Regler die ganze Oberfläche besetzen und es noch mehr sind als beim Pioneer. Wenn man den Blick dann schweifen lässt, stellt sich aber das Gefühl ein, dass alles logisch geordnet und durchdacht platziert ist.

Die Hauptsektion in der Mitte mit den 4 Kanälen und Crossfader ist optisch vom Rest durch eine silbergraue Lackierung getrennt. Auffällgstes Merkmal ist dabei das Dot-Matrix-Display, welches oberhalb des Crossfaders zentral platziert wurde. Von dort aus lassen sich viele Einstellungen wie Kopfhörer-, Eingangs-, Effekt- und Samplerzuweisungen und BPM Werte ablesen. Auch die kompletten Voreinstellungen (Presets) werden mittels eines Menüs und des Displays vorgenommen.
Am Kopf der Kanalzüge befinden sich die Matrix-Kanalschalter, mit denen jedem der vier Kanäle einer der 8 Haupteingänge beliebig zugeordnet werden kann. Man kann also auch zum Beispiel gleichzeitig 4 mal den selben Eingang auf alle Kanäle legen.
Dann folgen die obligatorischen Gain- (-∞ bis ca. +30 dB) und 3-Band EQ-Regler (alle beginnen bei -40, HI/MID bis +10, LO bis +6 dB) mitsamt einer 13er-dreifarb-LED-Kette pro Kanal. Dann die EQ-Schalter, mit denen die Klangreglung blitzartig umgangen werden kann, die Cue-Schalter und die Crossfader (CF) Zuweisungen pro Kanal. Dann gibt es noch einen Schalter, der den Faderstart über Linefader aktiviert und je einen pro Seite für Crossfaderstart. Nicht zu vergessen ist natürlich der Regler für die stufenlose Justierung der CF-Kurve.

Auf schwarzem Grund haben wir dann links und rechts die sekundären Bedienelemente. Links 2 separate Mic-Kanäle mit Level und 3-Band-EQ (+/- 12 dB), On/Off-Schaltern sowie Talkover- und Post-Regler. Letzterer sorgt dafür, dass das Mikrosignal auch in Digital-, Record- und Booth-Pfad geschleust wird (entgegen der Standardeinstellung Master Only).
Darunter die Zuweisung für externe Effektoren (Off, CH 1-4, Main Mic, Master, Sampler) und dessen Wet/Dry-Knopf. In der Ecke dann die Headphone-Cue-Sektion mit Level-, Mix- und Split-Regler und einer 6,3mm Stereoklinekenbuchse.

Rechter Hand befindet sich oben die Output-Abteilung: 13-stellige Master-LED in Stereo (auf Cue Split schaltbar), ein großer Master-Poti (mit rot beleuchteter Umrandung) und Master-Balance. Der Boothausgang kann nicht nur separat im Pegel eingestellt werden, sondern auch den Kanälen 1-4 oder Master zugewiesen werden. Man kann sein Cueing theoretisch über Monitore übernehmen, oder hat einen Quasi-Zonen-Ausgang.

Dann folgt der Sampler mit Zuweisung (Off, CH 1-4, Master, Main Mic), Mode-Schalter, A- und B-Knöpfen plus Cue und einem CF-Zuweiser.
Passend dazu darunter die Effektsektion (Off, CH 1-4, Master, Main Mic, Sampler), Parameter-Poti, Wet/Dry sowie Cue- und Powerschalter und BPM (Tap-) Button.

Die Oberfläche ist wie die gesamte Außenhaut aus wertigem Metall und lässt keinen Anlass zur Beschwerde. Ebensowenig wie alle stufenlosen Drehregler, die angenehm gummiert und geriffelt sind. Die Kanalfader sind leichtgängig und VCA gesteuert. Der Crossfader von Penny + Giles (welche auch von Ecler, Rane und Allen & Heath verbaut werden) fällt mit einer sehr angenehmen Führung auf. Alle quadratischen Druckknöpfe sind bei Aktivierung hintergrundbeleuchtet. Alle Schalter, die mit Crossfader/Faderstart-Zuweisungen beauftragt sind, sind vertieft angebracht und somit ideal vor Fehlbetätigung geschützt. Die Linefader sind gegen einfallenden Staub geschützt, was einem verlängerten fehlerlosen Betrieb zuträglich ist. Selbstverständlich können das Line- und Crossfaderboard unabhängig voneinander ausgewechselt werden. Es wird jedoch kein Rotary- (Drehpoti) Linefaderboard angeboten werden, da laut eigenen Angaben die Bautiefe nicht ausreichend sei. Die wird immer als Leckerbissen für House-DJs angepriesen, ist jedoch auch bei Pioneer nur für den DJM-3000 (verbesserter DJM-600 in 19“) erhältlich. Für den X1500 gibt es auch ein 19“-Rackmountkit separat erhälich (RMDJ 1500).


Power On

Einige Knöpfe sowie das fesche Denon DJ Swirl Logo in Blau leuchten auf und das Display gibt die ersten Informationen aus. Wir stecken die Geräte ein, ziehen den Fader hoch und fahren den ersten Mix. Ein sehr klarer Klang, der in ähnlichen Regionen wie ein Allen & Heath liegen soll (laut Angaben von anderen Forums-Mitgliedern) schwebt und aus den Boxen entgegen. Auch bei roten LEDs ist keine Hörbare Verzerrung im Spiel. Dies wird unter anderem der Tatsache zu verdanken sein, dass der Mixer jedes Signal, das ihn Betritt, im weiteren weg durchweg komplett digital verarbeitet wird. Deswegen habe ich für Aufnahmen meinen PC auch am Digitalausgang angeschlossen, um mir eine weitere DA-Wandlung zu ersparen. 4 Digitaleingänge hätten den kompletten Signalweg von der Quelle über die Mischung bis hin zur Aufnahme digitalisieren können, wären aber potentielle Preistreiber mit zweifelhaftem hörbaren Klanggewinn. Es seien interne Limiter im Spiel (Noise-Gates, habe das aber noch nicht richtig verstanden, bzw. die Noisegate-Beschreibung im Manual entspricht nicht meiner Auffassung eines Limiters).
Beim Crossfader fällt auf, dass es eine minimale Verzögerung bei schnellen Cuts gibt (Tribut an Digitalsteuerung). Dies soll jedoch mit dem ersten Softwareupdate behoben werden (11. August 2004).
Die Kopfhörersektion ist wie die der meisten Mixer ausgangsstark. Das Mastersignal derer wird erst nach dem Masterregler abgegriffen, was bedeutet, dass bei runtergedrehtem Masterregler kein Signal vom Master in der Muschel anliegt. Dies wird auf Kundenwunsch hin ebenfalls im ersten Update abgeändert werden. Mittels Split kann man in der linken Seite den Cue und rechts das Mastersignal hören, falls einem dies mehr liegt. Der Headphone Out kann über Presets mit einem EQ versehen werden (Normal; H, L, H/L boost) und sich so schwachen Kopfhörern anpassen. Leider ist der Cue Out ohne Signal stärker rauschend als der anderer Mixer, wird jedoch bei Signalen von diesen übertönt.
Die EQs können über die Presets (welche sich einem nach langem Drücken des Tap Buttons eröffnen) in ihren Parametern verändert werden. Sowohl die Frequenz als auch die Breite der geregelten Frequenzen können für jedes Band getrennt geregelt werden. Für die genauen Einstellungen bitte meine Vergleichstabelle (siehe oben) konsultieren.
Die Linefader kann man in drei Stufen in ihrem Übergangsverhalten einstellen und dem Crossfader mit einer Einstellung neben dem Contourpoti noch mehr Schärfe verpassen.
Das informative Display ist hell, klar lesbar und trotzdem nicht blendend. Es bietet alle wichtigen Einstellungen auf einen Blick.


Die Effekte

Man kann den internen und externen Effekten die gleichen Quellen zuweisen (siehe oben) und sie auch gleichzeitig betreiben. Falls an den externen Buchsen kein Gerät angeschlossen ist, warnt ein blinkender Knopf vor dem Dreh ins Leere.
Die internen Effekte sind allesamt alte Bekannte und bedürfen an sich keiner weiteren Erläuterung: Delay, Flanger, Echo 1, Filter 1, Pan, Transformer, Key +/- 100 %, Filter 2, Echo 2. Die 5 letztgenannten sind erst nach Aktivierung über das Menü zugänglich, genauso wie manuelle Effektparameter. Somit kann man sich zu Anfang erst einmal in die Sache hereinfinden, ohne in größeren Menüs unterzugehen. Die BPM des aktuell gewählten Effektkanals werden gut erkannt (außer natürlich bei Breakbeats) und steuern standardmäßig die Effekttimings. Unterschiedliche Zeiten können gewählt und mittels Wet/Dry eingedreht werden. Durch einfaches Betätigen des Taps kann man die BPM auch selbst eintippen oder sogar als Zahl eingeben. Wenn die Manuellen Timings freigeschaltet sind, kann man die Effekte in ihrer Dauer auch sehr genau im Millisekundenbereich modifizieren, was ich persönlich aber nicht benötige. Den Filter 1 kann man als High, Mid oder Low wählen. Der Sound der Effekte ist sehr gut. Beim Key Shift ist ein minimales Delay vorhanden, da der Prozessor beim Umrechnen viel werkeln muss. Echo 1 ist loopend, Echo 2 wie ein herkömmliches mit der Zeit verhallend. Filter 2 stellt einen zeitgesteuerten Tiefpassfilter dar, welcher aber nicht über Wet/Dry geregelt wird (Abhilfe mit erstem Update).
Selbstredend können die Effekte vorgehört werden.
Übrigens ist ein zweiter, automatischer Beatcounter vorhanden (über Preset einschalten), welcher den aktuell gecueten Kanal misst.


Der Sampler

Der X1500 kann 8 Sekunden Sound in CD Qualität speichern und vielfältig wiedergeben. Man wählt die Quelle und beginnt mit „A“ die Aufnahme und stoppt sie mit einem Druck auf den Modeknopf. Es wird nicht mit „B“ gestoppt, was den Vorteil hat, dass man zwar B schon setzen kann, aber wenn noch Zeit übrig ist, darüber hinaus noch aufnehmen kann und ggf. den Loop darauf hinaus ausweiten kann. Neben einer 1/100 sec-genauen Justage der Punkte kann die Wiedergaberichtung, Level (-14 bis +6 dB), +/- 100% Pitch (0,1er Schritte) und der Wiedergabemodus gewählt werden.
Entweder ist es eine Endlosschleife (Loop), wird einmalig angespielt (Single) oder wird nur solange A gedrückt ist gespielt (Stutter). Wenn wie gesagt ein B Punkt gesetzt wurde und dann die Aufnahme noch weiter fortgesetzt wurde, wird mittels Exit B Modus die Wiedergabe über Punkt B hinaus bis zum Aufnahmeende fortgesetzt.
Bei der Wiedergabe wird auf Druck auf A sofort wieder zum Anfang gesprungen (Hot Start) und ein Druck auf B setzt einen neuen B Punkt innerhalb der bisher gesetzten AB Punkte. Leicht ist auch das Ändern (Trimming) der Punkte. Trim wählen, A oder B drücken (je nachdem, was geändert werden soll), mit Mode die Punkte verschieben (wird dabei abgespielt) und dann wieder den A oder B drücken – fertig. Mit Druck auf Mode und A wird der Sampler gelöscht. Wenn der Sampler gecuet wird, wird das Signal nicht anderweitig ausgegeben und man kann bequem im Kopfhörer alles voreinstellen, bevor man es auf die Menge „loslässt“. Die Bedienung ist mittels weniger Knöpfe sehr leicht geraten. Größere Distanzen bei der Einstellung manueller Effektzeiten, Pitches und Samplerpunkte können mittels gleichzeitigen Drückens und Drehens der Modeknöpfe überwunden werden. In diesen Dingen besteht auch die bedientechnische Einheitlichkeit zwischen den CD Playern (Sampler/Loop setzen; große Einstellschritte machen) und dem Mischpult und vereinfacht bei Besitz mehrerer Geräte Denons das Erlernen ähnlicher Funktionen.


Die Presets

Man kann über die Presets folgende Dinge einstellen:

EQ Auto/Parametrisch
Headphone EQ
CH Curve
CF Curve
Auto BPM
Manual Effect Settings On/Off
Talkover -20/-10/- dB
Echo 2/Filter 2/Pan/Trans/Key On/Off
CH/Mic Noisegate On Off

Was das Noisegate genau macht, kann ich leider nicht sagen. So etwas kommt im PA Bereich auch vor.


Update via USB

Ein weiteres Novum auf dem Markt ist die USB Schnittstelle, mit deren Hilfe man die Software des Mischers aktualisieren kann. Dies dient zum Erweitern und Modifizieren des Funktionsumfangs. Man benötigt dazu einen PC (Mac nicht unterstützt) mit USB Schnittstelle und ein Kabel von USB A auf B sowie den Treiber.
Zuerst sollte man sich die Anleitung zum Treiber von http://www.usa.denon.com/catalog/pdfs/x1500-USB-instructions.pdf runterladen und durchlesen (PDF).
Dann kann man den Treiber von http://www.usa.denon.com/catalog/pdfs/DN-X1500_USB_Driver.exe downloaden und installieren.
Weitere Instruktionen kann man auf www.usa.denon.com finden.
Das erste Update kommt aller Voraussicht nach am 11. August 2004 heraus.

Es sollen 11 Dinge geändert/hinzugefügt werden, von denen 3 bekannt sind:

1. Master im Kopfhörer jetzt VOR dem Masterreglber abgegriffen
2. Crossfader Delay beseitigt
3. Filter 2 jetzt mittels Wet/Dry geregelt

Ich werde diesen Test dann editieren, um allen die neuesten Änderungen bekannt geben zu können.


Was gibt’s sonst noch?

Interessant fürs Mixen ist der Matrix Assign. Wie bei vielen Mixern wird der Cue hinter den EQs abgenommen, sodass ein rausgedrehter Bass auch nicht im Kopfhörer ist. Wenn man jetzt z.B. Kanal 1 laufen hat und Kanal 2 mit rausgedrehtem Bass reinmischen will, kann man etwa auf Kanal 3 noch einmal den Eingang von Kanal 2 legen und Kanal 3 in den Kopfhörer legen, wohlgemerkt mit reingedrehtem Bass. So hat man „draußen“ noch keinen Bass aber im Kopfhörer einen anderen Kanal mit dem Bass und Kann so leicht hören, ob der Mix nicht abdriftet.
Was einigen Benutzern (und auch mir) aufgefallen ist, ist dass die Linefaderkappen mit einer dünnen Schicht eines wachsähnlichen Stoffes überzogen sind, die sich eventuell leicht abschälen kann. Das ist aber absolut kein Problem. Man schält dann dieses Zeug runter und die Kappe hat ein etwas kräftigeres Schwarz als vorher. Dabei leidet in keinster Weise die Farbe oder gar die Funktionstüchtigkeit.
Des Weiteren merkt man im Betrieb, dass der Mixer recht warm wird. Deshalb sollte man immer darauf achten, wie in der Anleitung beschrieben, seitlich etwas Platz zu lassen, damit durch die Lüftungsschlitze etwas Zirkulation stattfinden kann. Ansonsten ist der Betrieb absolut unbedenklich. Die Wärme wird von den Effektprozessoren und dem Sampler erzeugt, deshalb schaltet man diese bei Nichtgebrauch am besten einfach aus. Jeder Mixer durchläuft nach der Fertigung (in Japan wohlgemerkt, nicht China oder Taiwan) einen 48-stündigen Full-Power-On-Härtetest, bevor er die Facility verlässt.


Pro:

Einfacher/Logischer Aufbau (bekannt durch Pioneer)
Viele Ein- und Ausgänge
Verarbeitung
Effekte, Sampler
Klang
Matrix Assign
Presets
User Upgrades
Sehr, sehr viele Einstellungen vornehmbar
Preis/Leistungsverhältnis


Contra:

Geringes Crossfader Delay (soll durch Update behoben werden)
Kopfhörer Grundrauschen
[Wird recht warm – ist aber kein Problem]


Fazit

Mit dem DN-X1500 ist Denon in der Tat ein großer Wurf gelungen. Er erreicht seine 3 Ziele spielend: er übertrumpft die Vorgänger und den Pioneer und stellt einen idealen Spielpartner für die DN-S CD Player dar.
Er ist dem Pioneer in vielerlei Hinsicht überlegen. Er macht alles richtig, was den DJM auszeichnete und erweitert das Konzept um eine Armada an weiteren Funktionen – wohlgemerkt alles zum selben Preis. Er ist ein sehr vielseitiger Mixer in hervorragender Qualität mit einem sehr guten Preis/Leistungsverältnis, der den DJ in seiner Kreativität in keiner Weise im Stich lässt. Wie kein zweiter lässt sich dieser Mischer speziell auf die Anforderungen des Bedieners einstellen. Der Funktionsumfang mag zunächst überwältigen, jedoch ist niemand gezwungen, alles sofort zu nutzen. Wie die CD Player kann man dieses Gerät schrittweise in seinen Funktionen „erforschen“ und in wenigen Tagen problemlos beherrschen. Die Bedienung ist überaus logisch und durchdacht gestaltet.
Es gibt sehr viele positive Stimmen zu diesem Produkt und es hat sich schnell beliebt gemacht. Jetzt muss er sich nur noch in seiner Langzeittauglichkeit beweisen, um etwa einen weiteren Clubstandard darzustellen.
Ich für meinen Teil wünsche ihm dafür alles Gute.
Bei weiteren Fragen könnt ihr mir gerne eine [url="http://www.deejayforum.de/forum/private.php?s=&action=newmessage&userid=2993/"]PM senden[/url]


DENONide Grüße Smile

Danny
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Danny_DJ
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BeitragVerfasst am: Mi 04-08-2004, 17:06    Titel: Antworten mit Zitat

ach geht doch. war nicht eingeloggt deswegen keine pix zu sehen. also der bericht ist von mir. also wegen fragen PM an MICH senden
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Johannes Bräunig
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BeitragVerfasst am: Mi 25-08-2004, 11:01    Titel: Antworten mit Zitat

ICh wollte ja eigendlich auch erst das gerät haben... bin aber nach dem sommerfest des deejayladens nicht mehr so beieindruckt. gründe nach vielen stunden benutzung:

die fader wackeln tierisch
die faderknöpfe lassen sich leicht runternehmen, sodass bei hecktischem mixen die einem durch die luft fliegen
die faderknöpfe sehen sehr,sehr stark mitgenommen aus
und manche tasten hängen


bilder:

faderknöpfe des denons






der "on/off" schalter der effekte klemmt





aber so an sich sehr schönes gerät Wink
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teejack
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BeitragVerfasst am: Mi 25-08-2004, 11:45    Titel: Antworten mit Zitat

bin jetzt doch relativ "geschockt" - wollte mir den eigentlich zulegen, bis dato kam ja überall NUR gutes feedback.

aber diese mängel find ich nicht gerade unwichtig Sad
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Johannes Bräunig
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BeitragVerfasst am: Mi 25-08-2004, 12:22    Titel: Antworten mit Zitat

teejack hat Folgendes geschrieben:
bin jetzt doch relativ "geschockt" - wollte mir den eigentlich zulegen, bis dato kam ja überall NUR gutes feedback.

aber diese mängel find ich nicht gerade unwichtig Sad


war ja auch shcon kurz davor. klangmäßig etc. ist er wirklich sehr gut! mmit den denon cd-player zusammen ein ungeschlagenes team. aber ich denke mal, das sind wirklich wichtigie gründe...
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MK
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BeitragVerfasst am: Mi 25-08-2004, 12:33    Titel: Antworten mit Zitat

Und genau dieses sind Sachen die in den ersten ach so tollen Berichten halt nicht berücksichtigt werden können... Aber dennoch stellt sich hier die Frage wie mit dem Gerät umgegangen worden ist... Denke mal, dass der Mixer ein Ausstellungsstück ist an dem jeder Besucher mal eben rumhantiert oder? Anders könnte ich mir das nicht erklären... Rolling Eyes
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Johannes Bräunig
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BeitragVerfasst am: Mi 25-08-2004, 12:37    Titel: Antworten mit Zitat

MK hat Folgendes geschrieben:
Und genau dieses sind Sachen die in den ersten ach so tollen Berichten halt nicht berücksichtigt werden können... Aber dennoch stellt sich hier die Frage wie mit dem Gerät umgegangen worden ist... Denke mal, dass der Mixer ein Ausstellungsstück ist an dem jeder Besucher mal eben rumhantiert oder? Anders könnte ich mir das nicht erklären... Rolling Eyes



weiß nicht genau aber das war der mixer der auf dem dj-laden anhänger stand.






und wenn es ein ausstellungsstück wäre würde ich mich ja schämen Wink

so würde ja der dj-laden kein denon mixer verkaufen...


egal, und wenn es ein austellungsstück ist muss die technik halten!!!
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MK
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BeitragVerfasst am: Mi 25-08-2004, 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

Jo das ist klar, aber wie du schon im anderen Topic sagtest, es kommt auch auf den Umgang an und der lässt bei Ausstellungsstücken wohl eher zu wünschen übrig... Wink
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BeitragVerfasst am: Mi 25-08-2004, 13:34    Titel: Antworten mit Zitat

zum thema "erste euphorie übersieht fehler": ich hatte bereits im test ovn den knobs gesprochen:

Zitat:

Was einigen Benutzern (und auch mir) aufgefallen ist, ist dass die Linefaderkappen mit einer dünnen Schicht eines wachsähnlichen Stoffes überzogen sind, die sich eventuell leicht abschälen kann. Das ist aber absolut kein Problem. Man schält dann dieses Zeug runter und die Kappe hat ein etwas kräftigeres Schwarz als vorher. Dabei leidet in keinster Weise die Farbe oder gar die Funktionstüchtigkeit.


Zitat:
die faderknöpfe sehen sehr,sehr stark mitgenommen aus


das erste zitat erklärt die erscheinung des 2. zitats. das ist diese schicht. kratz die mal richtig ab und dann sieht das ganz normal schwarz wie jeder andere aus

vorher:


nachher


die abfallenden kappen einfach mal richtig festdrücken.

ovm klemmen eines knopfes hab ich noch nirgends gelesen.[/quote]
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BeitragVerfasst am: Mi 25-08-2004, 13:40    Titel: Antworten mit Zitat

also auf dem bild von mir sieht das aber etwas anders aus - die sind richtig abgegriffen....


und was ist mit den anderen problemen?
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BeitragVerfasst am: Mi 25-08-2004, 14:07    Titel: Antworten mit Zitat

welche anderen probleme? hab ich nicht alle punkte angesprochen?
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Johannes Bräunig
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BeitragVerfasst am: Fr 19-11-2004, 16:36    Titel: Frage... Antworten mit Zitat

Hi,


wie kann ich vom digitalem ausgang aus aufnehmen? Welches kabel brauche ich dafür? Was für ein Eingang muss ich haben am Rechner? Und irgendwie extra progr. zum aufnehmen?

THX johannes
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BeitragVerfasst am: Di 23-11-2004, 23:08    Titel: Antworten mit Zitat

du brauchst ein koaxiales digitalkabel. eine hälfte vom stereocinchkabel müsste es da tun. koax digi kabel sind eben nur "eingleisige" cinch kabel, übertragen aber trotzdem stereo oder komplette surroundsignale.
ich hab ne soundblaster audigy 2 platinum ex. die ist vollausgestattet und gottseidank hab ich also an der auch genau so einen cinch coax digi in. dieser eingang ist dann im windows wiedergabe- und recordmixer mit eingetragen und ich kann davon am pc hören und spielen wie mit jeder anderen pc audio spur.

du brauchst ne soundkarte mit koaxialem digitaleingang
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S.Hauser
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BeitragVerfasst am: Di 21-12-2004, 16:27    Titel: Antworten mit Zitat

nur nochmal kurz eingeworfen, das Gerät was auf dem Sommerfest war ist mit sicherheit eines der Leihgeräte und somit natürlich höheren Belastungen als beim normalen testen im Laden unterzogen => mehr Abnutzung
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Johannes Bräunig
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BeitragVerfasst am: Di 21-12-2004, 18:21    Titel: Antworten mit Zitat

Diese Woche soll ein Update für den Denon herrauskommen...


Hoffen wir's Wink
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